Arktisches Meereis auf direktem Weg zu neuer Rekordschmelze

Wir erinnern uns: Im Sommer 2007 schrumpfte das arktische Meereis in atemberaubendem Tempo. Waren zu Beginn der Satellitenbeobachtung im Jahr 1979 noch Ausdehnungen um 7,5 Millionen km2 gemessen worden, ließ das vergangene Jahr selbst pessimistische Prognosen blass aussehen.  Das Septemberminimum landete deutlich unterhalb der Marke von 4,5 Millionen km2.

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Versauerung der Meere

Mit der “Versauerung der Meere” ist heute ein von mir wesentlich mit verfasster Artikel auf der Startseite der deutschsprachigen Wikipedia verlinkt. Aus diesem Anlass wollte ich auch in meinem Blog die Aufmerksamkeit auf diese oft nicht mitgedachte Folge unserer Kohlendioxid-Emissionen lenken. Ich wünsche eine anregende Lektüre!

Atlas des menschlichen Einflusses auf die Weltmeere

Vergangene Woche hat ein großes Team von WissenschaftlerInnen in der Fachzeitschrift Science eine Karte veröffentlicht, auf der der Einfluss des Menschen auf die Weltmeere verzeichnet ist. Das beteiligte National Center for Ecological Analysis and Synthesis (NCEAS) hat die wichtigsten Ergebnisse wie auch die entstandene Karte auf seiner Webseite veröffentlicht. Spiegel Online spricht von einem “Atlas der Zerstörung”, und die Zeit schreibt einen “kritischen Bericht”.

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Grenze des Wachstums in den Weltmeeren

Donella und Dennis Meadows beschreiben gemeinsam mit Jorgen Randers in der jüngsten, 2004 erschienenen Aktualisierung der “Grenzen des Wachstums” das Konzept von overshoot and collapse, oder sinngemäß auf deutsch: Überstrapazierung und Zusammenbruch. Gemäß diesem Ansatz zeigen überbeanspruchte ökologische Systeme zunächst deutliche Verfallsanzeichen, bevor sie schließlich kollabieren. Am Beispiel des weltweiten Fischfangs lässt sich hervorragend zeigen, was damit gemeint ist - und gleichzeitig soll dieser Beitrag den Anfang einer erweiterten Schwerpunktsetzung auf “Globale Umweltpolitik” machen. Neben der Erderwärmung will ich künftig verstärkt über Meerespolitik schreiben. Für einen ersten Einstieg in das Thema Fischfang, Aquakultur und ökologische Probleme mit beiden empfehle ich den kürzlich in der Zeit erschienenen Artikel “Die Eiweißfabriken” von Marcus Rohwetter.

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Mach’s gut, und danke für den Fisch!

So bedanken sich die Delfine, als sie kurz vor der Vernichtung der Erde durch die Vogonen das Weite suchen: Mach’s gut, und danke für den Fisch. Weniger dankbar wird wohl der vermutlich letzte Chinesische Flussdelfin gewesen sein. Nach einem Bericht in der FAZ ist der ausschließlich im chinesischen Jangtse und bis in die 1950er Jahre auch noch im Qiantang beheimatete Flussdelfin allem Anschein nach die erste von nur vier existierenden Süßwasser-Zahnwalarten, die durch den Menschen ausgerottet wurde.

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