Organisierte Zweifel

Nach Hinweisen von Deltoid und Matt Nisbet bin ich auf eine neue Studie von Peter J. Jacques, Riley R. Dunlap und Mark Freeman gestoßen. In The organisation of denial: Conservative think tanks and environmental scepticism” entdecken die drei Autoren eine frappierende Verbindung zwischen umweltskeptizistischen Buchpublikationen und konservativen Think Tanks.

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Was man noch so alles leugnen kann. Teil 1: AIDS

Gerade bin ich in der Wikipedia zufällig auf einen sehr interessanten Artikel über das Phänomen der AIDS-Leugnung gestoßen, auf Englisch AIDS denialism. Aus ersterem einige Zitate:

“Wissenschaftlern wird vorgeworfen, den wissenschaftlichen Konsens zu vertreten, um Forschungsmittel und wissenschaftliche Anerkennung zu erlangen. Die Zuschreibung persönlicher Interessen und die Ablehnung der wissenschaftlichen Autorität erfolgt selektiv bei Wissenschaftlern, die den wissenschaftlichen Konsens vertreten. Wissenschaftlern wie [Peter] Duesberg hingegen, die Zweifel am Konsens geäußert haben, werden solche Interessen nicht zugeschrieben und die Autorität nicht aberkannt.[13]

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Beck lügt wieder

E.G. Beck, der Berühmtheit durch seine vielen Fälschungen erlangt hat, hat sich mal wieder eine neue Geschichte ausgedacht.

Auf der Internetseite www.eike-klima-energie.eu hat er einen Text zur globalen Erwärmung geschrieben.
Dort schreibt er u.a.:

Beide Datenreihen [CRU und GISS] zeigen seit ca. 1975 einen starken Anstieg der Temperatur.

und

Die seit 1979 von Satelliten gemessenen Temperaturen [er verweist auf RSS] werden vom Weltklimarat und der Politik ignoriert. Sie zeigen keinen solchen Temperaturanstieg und tasten die gesamte Erdoberfläche präzise ab.

Mal davon abgesehen, dass die Satelliten nicht die gesamte Errdoberfläche vermessen (RSS TLT: 70°S bis 82,5°N), stimmen die Angaben natürlich nicht. Von 1979 bis heute kommt GISS auf eine Erwärmungsrate von 0,166°C/Dekade und CRU auf 0,165°C pro Jahrzehnt. Die Satellitendaten von RSS zeigen eine noch etwas stärkere Erwärmung und zwar um 0,177°C pro Dekade (siehe hier). Da ist Beck also mal wieder ganz in seinem Element.

Worte eines wahrhaften Skeptikers

Steve McIntyre, Betreiber des Blogs ClimateAudit, berichtet in seinem jüngsten Beitrag über einen Kurztrip zu Judith Curry ans Georgia Institute of Technology, wo er auch eine Präsentation vor ca. 100 Interessierten gab. Unabhängig davon, wie man zu McIntyres Arbeit steht, für wie tiefgreifend man seine Kritiken erachtet oder was man von seinem Ton hält, ein Zitat von ihm will ich ohne wenn und aber hier wiedergeben:

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Bjørn Lomborg vs. Al Gore - 110:2…Fehler

Mein Dank geht an Tim Lambert, der meine Aufmerksamkeit auf diesen astronomischen Sieg des “Skeptischen Umweltschützers” gelenkt hat. Kåre Fog hat einen Vergleich der Fehler in Bjørn Lomborgs Buch “The Skeptical Environmentalist” zu Al Gores “An Inconvenient Truth” aufgestellt. Das Ergebnis ist beeindruckend: Währen Lomborg auf 110 Fehler (errors) und 208 Mängel (flaws) kommt, schafft Gore gerade einmal 2 Fehler und 12 Mängel. Das ist beeindruckend, und ich gratuliere Lomborg sowie den von ihm inspirierten UmweltskeptikerInnen ganz herzlich zu diesem grandiosen Sieg! Übrigens ist die Auswertung von Lomborgs neuem Buch “Cool It!” erst zu einem Drittel fortgeschritten, aber Fog hat davon schon einen beachtlichen Zwischenstand zu vemelden: 23 Fehler und 59 Mängel.

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Wikipedia-Geschichten: Erwärmung ist gut für die Menschheit?

Es folgt ein kleiner Ausflug in die bunte Welt der bekanntesten Online-Enzyklopädie der Welt. Da gab es bis zum 16. Dezember eine besonders nette Version eines Artikels zum “Subatlantikum”, laut Definition “der letzte und derzeit aktuelle Zeitabschnitt des Holozäns.” Darin war ganz erstaunliches über die segensreiche Wirkung warmen Klimas zu lesen:

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Videopräsentation über die Geschichte der Klimaforschung (und diese komischen KlimaskeptikerInnen)

Von Tamino habe ich den Hinweis auf eine sehr lesenswerte Videoaufzeichnung einer Präsentation, in der die Wissenschaftshistorikerin Naomi Oreskes der Geschichte von der Entdeckung der globalen Erwärmung auf den Grund geht. Die erste Hälfte ist besonders interessant für alle, die sich bisher die Zeit gespart haben Spencer Wearts “The Discovery of Global Warming” durchzulesen. Oreskes zeigt, dass bereits in den 1970er Jahren ein Konsens identifizierbar ist über den die Erde aufheizenden Effekt einer Verdoppelung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre. Die zweite Hälfte behandelt besonders die perfiden Organisationsmethoden der KlimaskeptikerInnen und ist nicht minder erhellend. Wer sich die Stunde gönnen will einer exzellenten Präsentation zuzuhören wird es nicht bereuen :)

Wikiversity-Projekt “Klimaskepsis”: Es ist die Sonne!

In den letzten Tagen habe ich an einem neuen Projekt in der Online-Lernplattform Wikiversity gearbeitet. Das Projekt Klimaskepsis soll im Laufe der nächsten Monate zu einer Sammlung wissenschaftlich fundierter Widerlegungen bekannt gewordener Argumente von KlimaskeptikerInnen werden. Kein leichtes Unterfangen, aber was es auf Englisch schon seit Jahren gibt ist auf Deutsch einfach überfällig (lies: Die FAQ des Umweltbundesamtes reicht mir nicht). Und die Wikiversity, das jüngste Schwesterprojekt der Wikipedia, bietet genau den richtigen Rahmen hierfür.

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Der Klimaschwindel

Die Überschrift verräts: In diesem Beitrag gehts mal wieder um die Klimaskeptiker. Heute möchte ich mir das Buch “Der Klimaschwindel” von Kurt G. Blüchel, das 2007 erschien und wissenschaftlich fundierte Argumente gegen den anthropogenen Klimawandel verspricht, näher anschauen.

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Entwarnung am Kilimandscharo?

Schwinden die Gletscher des Kilimandscharos doch nicht?
Kilimandscharo-Gletscher

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