Treibhausgase 2007
24. April 2008 — Nils SimonDie US-amerikanische National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hat gestern Daten zur Entwicklung der Treibhausgase im vergangenen Jahr veröffentlicht. Die Zahlen offenbaren die ganze Hilflosigkeit und Scheinheiligkeit der weltweiten Klimapolitik.
Der Anteil von Kohlendioxid, dem wichtigsten Treibhausgas, stieg um satte 2,4 ppm (Teile pro Million). Seit Jahrzehnten ist damit eine kontinuierliche Beschleunigung des Anstiegs zu verzeichnen. In den 2000ern waren Erhöhungen um mehr als 2 ppm die Regel. Während der 1980er Jahre betrug der jährliche Anstieg noch 1,5 ppm, und in den 1960ern lagen wir unter 1 ppm. In absoluten Zahlen liegen wir inzwischen bei 385 ppm. Unser Verhalten widerspricht damit ein weiteres Jahr allen Studien, die eine schnellstmögliche Reduktion des Treibhausgasausstoßes verlangen, um es bei einer Klimakrise zu belassen und keine rechte Klimakatastrophe zu riskieren.
Bild: Kohlendioxid-Anstieg in der Atmosphäre zwischen 2004 und einschließlich 2007. Quelle: NOAA.
Soweit, so erwartbar. Schließlich entpuppten sich in den letzten Jahren praktisch alle angekündigten Klimaschutzmaßnahmen als Papiertiger oder sogar als kontraproduktiv (ja, es gab eine Zeit da glaubten wir wirklich Agrokraftstoffe könnten beim Klimaschutz helfen - die Rechnung wurde dummerweise ohne den kapitalistischen Wirt gemacht, dessen Logik die Produktion der pfanzlichen Rohstoffe in die billigsten Länder verschob, die durch einen ärgerlichen Zufall dummerweise noch eine verbliebene Menge vernichtbaren Regenwaldes ihr Eigen nannten). Die USA kündigten unter ihrem scheidenden obersten Holzkopf an, vor 2025 an eine Reduktion ihrer Emissionen nicht einmal zu denken. Und hierzulande hält Pseudoumweltminister Sigmar Gabriel ein knappes Dutzend neuer Kohlekraftwerke für klimatechnisch irrelevant.
Doch eine richtige Überraschung gibt es noch in den Zahlen: Der Anteil am zweitwichtigsten Treibhausgas Methan (mit 25mal mehr Erwärmungspotenzial als Kohlendioxid) ist erstmals seit 1998 wieder merklich angewachsen! Der ein Jahrzehnt anhaltende Stillstand bei etwa 1.775 Teile pro Milliarde (ppb) gab einige Rätsel auf, die auch im jüngsten IPCC-Bericht nicht erklärt wurden. Nichtsdestotrotz haben wir es auch hier geschafft, endlich wieder richtig Dampf zu geben und einen Anstieg auf stolze 1.786 ppb geleistet.
Bild: Methan-Anstieg in der Atmosphäre zwischen 2004 und einschließlich 2007. Quelle: NOAA.
Climate Progress rechnet vor, dass wir bei gleichbleibendem CO2-Ausstoß 2050 auf einen Anteil von 465 ppm kommen werden - für sich allein wäre das genug, um die Atmosphäre um 2°C aufzuheizen. Hinzu kommen noch die weiteren Treibhausgase Methan, Lachgas etc. Im Internet behaupten immer wieder irgendwelche Leute, draußen so etwas wie eine Klimahysterie wahrnehmen zu können. So leid es mir tut, Leute: Ich sehe noch nicht einmal Anzeichen einer KlimaPOLITIK.




24. April 2008 um 7:17
Schön Simon, dass Du wieder aktiv bist. Ein bitter notwendiger Post. Let’s keep on fighting!
25. April 2008 um 7:45
Hallo Nils
Hast Dir für Deine erste Post aber ein ungünstiges Thema ausgesucht.
Du hättest mal lieber die restlichen Monate Deines Diagramms auch mit angeben sollen wie es im folgenden Blog geschehen ist, da sieht die Sache plötzlich ganz anders aus.
http://www.oekologismus.de/?p=958#comment-33410
So kann man natürlich auch weiterhin Panik verbreiten.
MfG
25. April 2008 um 7:49
Let`s keep on fighting? lol
Hier der aktuelle Trend:
http://www.esrl.noaa.gov/gmd/webdata/ccgg/trends/co2_trend_mlo.pdf
[Für dich gilt das gleiche. Lies den Text von "open Mind" IqRS]
25. April 2008 um 9:02
Ihr werdet doch nicht so naiv sein, zu glauben, dass bei 450ppm Schluss ist. Die 560ppm werden in diesem Jahrhundert mit und ohne klimatologischem Geräusch noch locker überschritten. Ihr kommt mir so vor wie Autofahrer, denen in der Wüste langsam der Sprit ausgeht und dann als Problemlösung nach gesetzlichen Vorgaben zur Reduzierung des Spritverbrauchs rufen.
25. April 2008 um 12:46
Energie-Ossi: Und Du hättest mal lieber im von Dir verlinkten Beitrag dem Link in Kommentar #2 von planck folgen sollen. Bei Open Mind ist nämlich im Gegensatz zur Fantasiestunde auf oekologismus.de der Emissionsanstieg korrekt verstanden worden.
25. April 2008 um 12:47
ck42: Wo liest Du denn, dass hier jemand von einem Stopp bei 450 ppm ausgeht??
26. April 2008 um 4:31
Zu den Graphen.
Der Graph CO2-Global endet im Frühjahr 2008. Im Frühjahr hat man jeweils das globale Max. im CO2.
Der Graph CH4-Global endet 2007/2008. Im Herbst hat man jeweils das globale Max. im CH4.
Beide Graphen enden im einem jahreszeitlichen Max.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt :)
26. April 2008 um 5:44
Müller: Sowohl die Angabe von 385 ppm für Kohlendioxid als auch die 1.786 ppb für Methan bezogen sich auf die saisonal bereinigten Werte. Das Maximum ist erstens jeweils noch einmal deutlich höher, und zweitens erkennbar weit über den Vorjahresmaxima.
26. April 2008 um 6:40
“Sowohl die Angabe von 385 ppm für Kohlendioxid als auch die 1.786 ppb für Methan bezogen sich auf die saisonal bereinigten Werte.”
Saisonal bereinigt? So so und wie macht man das, bis zum Ende der Zeitreihe? Mann kann dazu ein gleitendes Jahresmittel bilden, dass würde aber 1/2 Jahr vor Ende der Zeitreihe aufhören. Das letzte 1/2 Jahr ist eine Näherung, die jeweils in einem jahreszeitlichen Max. endet.
Die höhe der Max. fällt von Jahr zu Jahr unterschiedlich aus, ebenso die Steigerungsraten. Habe ich selbst berechnet.
http://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2008/03/co2-steigerungsrate1.jpg
26. April 2008 um 7:11
Müller: Und mit Deiner Grafik bestätigst Du genau meine oben gemachte Aussage: Dass die Steigerungsrate in den letzten Jahrzehnten (mit einer Unterbrechung aufgrund der wirtschaftlich kollabierenden Sowjetunion) kontinuierlich angewachsen ist.
26. April 2008 um 8:28
“Dass die Steigerungsrate in den letzten Jahrzehnten (mit einer Unterbrechung aufgrund der wirtschaftlich kollabierenden Sowjetunion) kontinuierlich angewachsen ist.”
Verstehe ich nicht. Was hat die SU mit den CO2-Steigerungsraten zu tun?
Die Steigerungsrate ändert sich ständig. Z.B. in den 90ern und 00ern war ein Einbruch. Sind es kalte Meeresströmungen, die SU …?
Andere haben von sinkenden Werten berichtet, auch dort habe ich gesagt, abwarten. Der Trend des letzten 1/2 Jahres ist eine Näherung.
26. April 2008 um 8:42
P.S.:
Wie eine EXP-Fkt. sieht die CO2-Kurve und Steigerungsrate jedenfalls nicht aus. Selbste eine Quadratfkt. Y=X^2 steigt scheller an.
Die Temp. steigt LOG mit dem CO2-Gehalt. (Nach der Theorie).
Sollte der CO2-Wert nicht EXP ansteigen, so ist die Erwärmung geringer als angenommen.
28. April 2008 um 9:54
Schauen wir noch etwas in die sogenannte “Fantasiestunde” von Oekologismus hinein:
28. April 2008 um 10:54
Climatepatrol: In Gruselblogs begonnene Diskussionen sollen auch bitte genau dort forgeführt, zu Ende gebracht, vergessen oder verbuddelt werden.
Ansonsten ist diese alberne zwei-Monate-hintereinander-sinkt-der-saisonal-angepasste-CO2-Gehalt-gemessen-auf-Mauna-Loa-Diskussion so etwas von unsinnig. Totales Nichtthema, so etwas. Ich frage mich schon, wann ihr nach Jahres- und letztens Monatstemperaturen endlich bei den Tagestemperaturen ankommt, um den Klimawandel zu “widerlegen”. EOD.
28. April 2008 um 11:19
Habe Verständnis, is ja dein Blog. Dachte es passt ausgezeichnet zu deinem Kommentar Nr. 356 v. 25. April 2008 at 12:46, wo du ja auch planck erwähnst.
Ich möchte aber schon sehr bitten! Ich spreche hier von der letzten globalen Abkühlung von 1944-1947, die auch zu einer Reduktion der CO2-Konzentration hätte führen können, was weder belegt noch verneint werden kann. Deshalb ist es für mich keineswegs ein Nichtthema wie sich CO2-Aufnahmefährigkeit eines sich abkühlenden Ozeans entwickelt, und dies ganz nüchtern betrachtet.
28. April 2008 um 12:16
Ich halte drei Jahre Abkühlung nicht für “nachhaltig”.
28. April 2008 um 2:23
Ich kann nicht umhin, ein paar Feststellungen beizutragen.
1. Müller meint, die CO2-Kurve sei nicht exponentiell. Da die Daten streuen, kann man mit geringem Fehler über die letzten Jahrzehnte hinweg sowohl einen linearen, einen quadratischen und einen exponentiellen Trend anpassen, ganz wie es beliebt. Wir wissen nichtsdestotrotz, daß ein exponentieller Trend unser Wissen darüber, was geschieht, besser wiedergibt. Jeder kann selbst mal ausprobieren, wie ausgehend vom Wert 280 bis zum Wert 385 verschiedene Kurvenformen nur geringe Unterschiede zeigen, die von der Streuung der Daten leicht überdeckt werden können.
2. Man muß anscheinend immer wieder hervorheben, daß die Daten von EINER Station erheblich größere Fluktuationen zeigen als die Daten ALLER Stationen. Deshalb ist man gut beraten, auf die Mittelung aller GAW-Stationen zu schauen und den Messungen nur bei Mauna Loa nicht zu hohes Gewicht beizumessen.
3. Sollten die Weltmeere abkühlen, würde ihre Aufnahmefähigkeit für CO2 etwas ansteigen. Bei den gegenwärtigen Steigerungsraten bei den Emissionen sind solche Effekte GLOBAL jedoch vernachlässigbar - die Änderung des Partialdrucks von CO2 übersteigt deutlich den Temperatureffekt der Löslichkeit von CO2 bei den beobachteten Fluktuationen der globalen Temperatur, geschweige denn der mittleren Temperatur des Oberflächenwassers der Meere. Ein lokales Ereignis wie La Nina könnte jedoch durchaus an einer geeigneten lokalen Messstelle wie Mauna Loa zu einem wahrnehmbaren Abfall des saisonbereinigten CO2-Mischungsverhältnisses führen.
4. Aufgrund des Fehlens solcher Erwägungen wie unter Punkt 3 halte ich den Blog von The Blackbird für qualitativ ungenügend und nicht geeignet für jemanden, der Informationen sucht.
29. April 2008 um 1:54
for4zim: Vielen Dank für Deine Feststellungen!
29. April 2008 um 10:45
Mueller versucht sich in der Mathematik.
“Wie eine EXP-Fkt. sieht die CO2-Kurve und Steigerungsrate jedenfalls nicht aus. Selbste eine Quadratfkt. Y=X^2 steigt scheller an.”
Die sieht sogar 100% aus wie eine exp Funktion. Soll ich dir mal eine durchlegen? Fragen des “besten Fits” lass ich mal aussen vor. Der exponentielle Fit ist fuers Auge perfekt.
Und er versucht sich in der Oekonomie
“Verstehe ich nicht. Was hat die SU mit den CO2-Steigerungsraten zu tun?”
Quellen?
30. April 2008 um 7:08
… und beim Versuch ist es dann auch geblieben ;). Ist die Uni Bremen wirklich so schlecht geworden?
2. Mai 2008 um 11:43
How, die 3 Indianer haben gesprochen :)
Dann legt mal die Beweise für die großen Worte vor :)
2. Mai 2008 um 7:52
@Mueller
“Dann legt mal die Beweise für die großen Worte vor”
Unglaublich. Na gut. Aber du sagst uns dann, was du so “gedacht” hast, als du den folgenden Satz geschrieben hast, ok?
“Wie eine EXP-Fkt. sieht die CO2-Kurve und Steigerungsrate jedenfalls nicht aus.”
f=a+b*exp(c*t) / t in Monaten also 1 bis 601 fuer den letzten Monat.
a=285
b=30.38
c=0.002010538
Hier hast du es noch als R-Script. Sonst brichst du dir noch einen ab.
co2_mlo<-read.table(”/Users/georghoffmann/Georg/Data/MaunaLoa/co2_mm_mlo.txt”,header=F,skip=64,na.strings=”-99.99″)
co2_mlo=co2_mlo[3:6]
names(co2_mlo)<-c(”year”,”ave”,”int”,”trend”) #name columns
plot(co2_mlo$year,co2_mlo$trend,type=”b”,col=”red”,ylab=”centigrad”,xlab=”years”,main=”GISS Northern Hemisphere Trend 1957-2006″);grid() #Northern Hemisphere
co2_fit=285+(384.38-354)*exp(14.5*c(1:601)/601*1/12)
lines(co2_mlo$year,co2_fit)
2. Mai 2008 um 9:44
@Hoffmann
Machen Sie doch einfach mal einen Plot draus. Messwerte und Fit. Ich fahre morgen in den Urlaub. Ich denke es interessiert an andere.
EXP(c*t)/t
Das /t ist auch nicht schlecht.
Wie wäre es mit EXP/EXP ?
Sag ich mal so auf den 1. Blick.
2. Mai 2008 um 10:20
@Mueller
Du bist duemmer als die Bremer Stadtmusikanten erlauben.
Das /t bedeutet keine Division. Die Formel hoert mit exp(c*t) auf, danach erklaere ich nur was t ist (in Sekunden, Monaten,Jahren? etc.).
Ich wuerde dich nichtmals zum Gluehbirnenwechseln einstellen.
Und du kannst aus so einer Formel nichtmal einen Plott machen. Ich fasse es nicht.
2. Mai 2008 um 11:35
Genau und nach der Formel sind wir im Jahr 2100 bei 1200 ppm CO2. Was sagt noch das IPCC? (730-1020 ppm).
Machen Sie mal einen Plot bis 2100 mit Messwerten seit 1958.
3. Mai 2008 um 9:17
@Mueller
“Genau und nach der Formel sind wir im Jahr 2100 bei 1200 ppm CO2.”
Das ist bestimmt eine interessante Frage: Ist ein funktionaler Fit an Daten fuer immer und alle Zeiten gueltig und muss er eine Extrapolation fuers Jahr 2100 und, warum nicht, 2300 liefern, sonst ist er kein guter Fit? Lass uns aber mal die urspruengliche Frage klaeren, weil wir ja wissen, dass Skeptiker gewisse Schrierigkeiten haben beim Thema zu bleiben .
Hier also die trefflich klare Aussage unseres Mathematikexperten Mueller:
“Wie eine EXP-Fkt. sieht die CO2-Kurve und Steigerungsrate jedenfalls nicht aus.”
Und jetzt schauen wir mal nach:
http://klimagraph.blogg.de/eintrag.php?id=21
Gutes Auge, Mueller.
Ja, es ist sehr wahrscheinlich, dass das CO2 nicht fuer alle Zeiten exponentiell ansteigen wird. Die Erdoel/Kohlevorraete sind begrenzt, ja selbst die Erde ist begrenzt. Schon im Jahr 3000 hat man wahrscheinlich mehr CO2 nach der Formel als es Molekuele im Universum gibt. Jetzt hast du zwei Sachen ueber Exponential Funktionen gelernt (wie sie aussehen und das Exponential Funktioen exponentiell steigen) und beim naechsten Mal machen wir dann die Wurzel.
7. Mai 2008 um 9:51
@Hoffmann
Schlechter Fit
http://klimagraph.blogg.de/eintrag.php?id=21
Die Messwerte der 80er und 90er Jahre liegen neben der EXP-Kurve. Zudem liegen die Werte der EXP-Kurve für 2100 deutlich über den Werten des IPCC.
Ich kann das besser. Jeder Polynomfit ist besser.
7. Mai 2008 um 10:03
EXP(0.002010538*t) = EXP(t/497)
t/497 ? Kleiner gings nicht :)
Trotzdem fallen die Werte für 2100 noch zu groß aus :(
und die Kurve liegt deutlich neben den Messwerten der 80er 90er.
14. Mai 2008 um 11:20
@Mueller
Unglaublich. Nach dieser Serie von offensichtlichen Fehlern und Dummheiten wagst du dich nochmal zu Wort!
“Ich kann das besser. Jeder Polynomfit ist besser.”
Da bin ich ehrlichgesagt interessiert. Natuerlich darfst du genau wie ich nur drei Parameter verwenden, sonst waere es statistischer Unsinn. Also Polynomfit mit 3 Parametern. Hau rein Mueller.
14. Mai 2008 um 7:29
@Hoffmann
Kein Problem :)
http://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2008/05/hoffmann-co2.jpg
Pas de problème mon ami
N’est pas???
15. Mai 2008 um 10:47
@Müller
“N’est pas???”
Müller, du hast Probleme mit deiner Muttersprache, marodiere dich doch nicht auch noch durch andere wehrlose Sprachen, n’est-CE pas.
CO2=A+b*X+C*X^2
Kann gar nicht sein, denn siehe was du noch vor ein paar Tagen geschrieben hast:
“Selbste eine Quadratfkt. Y=X^2 steigt scheller an.”
Jetzt hast du also gelernt 1) wie eine Exp Fkt aussieht 2) dass Exponential-Funktionen exponentiell ansteigen und 3) dass die Reihenentwicklung der Exponentialfunktion Potenzen sind.
Hier nochmal das Ganze, diesmal mit allen Law Dome und Siple Dome CO2 Werten + Callendars best estimate fuer 1890.
Natuerlich ist das wie immer keine Exponentialfunktion:
http://klimagraph.blogg.de/eintrag.php?id=22
Ceci n’est pas une pipe.
15. Mai 2008 um 12:36
@Hoffmann
Schlechter Fit
Die Messwerte liegen neben der EXP-Kurve. Zudem liegen die Werte der EXP-Kurve für 2100 deutlich über den Werten des IPCC.
Die Proxy-Daten von 1810 – 1958 hauen gar nicht hin und liegen vollkommen neben dem Fit.
Ich kann das besser. Jeder Polynomfit ist besser.
D.h. Y=CO2=A+B*X+C*X^2
Bei Y=X^2 ist A=0, B=0, C=1
Die einfache Quadratfkt. Y=X^2 Steigt also schneller an, als der von mir verwendete Polynomfit.
Soll ich noch mal einen Graphen machen mit deinem Fit, meinem Polynomfit und der Quadartfkt. Y=X^2. Das wird aber peinlich für dich. :)
15. Mai 2008 um 3:32
Mueller
“Die Proxy-Daten von 1810 – 1958 hauen gar nicht hin und liegen vollkommen neben dem Fit.”
Du spinnst vollstaendig.
Nochmal worum es geht:
1) Irgendwann hast du mal gesagt, es handele sich offensichtlich beim CO2 Anstieg NICHT um einen exponentiellen. Sowohl fuer die direkten wie fuer die Kombination der direkten + Eiskernmessungen habe ich gezeigt, dass ein Exponentialfit perfekt zu den Daten passt.
Wir koennen gerne mal den Goodness of fit ausrechnen sum(value-fit)**2).
2) Was “belegt” so ein Fit? Erstmal gar nichts. Ueber das gezeigte Intervall steigt ein bestimmter Wert quadratisch, kubisch oder exponentiell an und meist ist das (bei geeignet gewaehlten Parametern) statistisch ununterscheidbar.
Warum behauptet dann die Wissenschaft, dass das CO2 exponentiell ansteigt (ueber einen bestimmten Bereich). Weil viele Prozesse die am CO2 Anstieg beteiligt sind, einer Differentialgleichung erster Ordnung gehorchen, die nunmal eine exponentielle Loesung hat. Das heisst die Aenderung einer Groesze ist proportional zur Groesze selber. Das ist offensichtlich bei anthropogenen CO2 Fluessen so. Hat ein Dorf erstmal Strom, hat bald auch jeder einen Mixer und einen Flachbildschirm. Aehnliches gilt fuer weite Bereiche des Bevoelkerungswachstums. Dass solch ein exponentielles Wachstum nicht ewig so weiter geht, muss man eigentlich nur solchen Eseln wie dir erklaeren.
3)”Die einfache Quadratfkt. Y=X^2 Steigt also schneller an, als der von mir verwendete Polynomfit.”
Schwachsinn. Eine Funktion ist entweder quadratisch, kubisch etc. Die Vorfaktoren sind offensichtlich beliebig. Oder glaubst du etwa deine Wahl von x=1955 etc ist kanonisch? Du hast behauptet, die CO2 Werte steigen nichtmals quadratisch und legst dann einen quadratische Funktion durch. Lobotomieopfer?
4)”Soll ich noch mal einen Graphen machen mit deinem Fit, meinem Polynomfit und der Quadartfkt. Y=X^2. Das wird aber peinlich für dich.”
Ja, mach doch mal. Gerne. Die Daten liegen auf dem NOAA Server fuer Paleodaten.
5)”Die Proxy-Daten von 1810 – 1958 hauen gar nicht hin und liegen vollkommen neben dem Fit.”
Hier blickt man endgueltig in den Orkus deiner Wahnvorstellungen. Die Enddaten sind MaunaLoa, die Anfangsdaten sind Firn- und Eiskerndaten, wie ich bereits gesagt habe.Was sollte ein besserer Fit zeigen? Dass ein Funktion X besser beruecksichtigt, wie das CO2 im Firn diffundiert, dass die Praezision der Messungen aus den 80ern relativ zu den Messungen der letzten Jahre sich stark geaendert hat, dass er besser den hemisphaerischen Gradienten (von 3ppm) beruecksichtigt ? Bist du sicher, du weisst worum es eigentlich geht?
DIe aufgrund theoretischer Ueberlegungen formulierte Hypothese, dass die anthropogenen CO2 Fluesse exponentiell steigen und dann schliesslich auch die entsprechenden atmosphaerischen Konzentrationen es tun, ist durch die Beobachtungen bestaetigt.
Fuer die Zukunft geht es darum, ob, wenn erstmal bei den Emissionen Saettigung erreicht ist (jeder drei Helikopter), die sich schliessenden Senken eventuell noch fuer lange Zeit einen exponentiellen Anstieg garantieren koennten.
15. Mai 2008 um 5:42
@Hoffmann
OK, dann mach ich mal einen Plot mit den NOAA-Daten.
1810 ist das Startjahr mit X=0 und Y=0. Die CO2-Zuwächse werden aufgetragen.
Dazu dein Fit, mein Fit und Y=EXP(X) und Y=X^2
“Warum behauptet dann die Wissenschaft, dass das CO2 exponentiell ansteigt (ueber einen bestimmten Bereich). Weil viele Prozesse die am CO2 Anstieg beteiligt sind, einer Differentialgleichung erster Ordnung gehorchen, die nunmal eine exponentielle Loesung hat.”
Na, die Gleichung (DGL) hätte ich gerne mal gesehen. Wie kann man eine solche DGL mit Randbedingungen erstellen, wenn man die Prozesse im Kohlenstoffkreislauf nicht kennt?
15. Mai 2008 um 7:46
P.S.:
Hier der Plot mit Daten ab 1832 (Law Dome Artefakte) und Mauna Loa Messwerte ab 1959 :)
http://klimakatastrophe.wordpress.com/files/2008/05/hoffmann-co2-b.jpg
15. Mai 2008 um 8:06
Es gibt diese Beobachtungen nicht.
Nur aus Interesse, schreib mal die Formel hin.
Was glaubst du ist damit gezeigt?
google differential gleichung erster ordnung.
15. Mai 2008 um 9:54
@Hoffmann
Ich hätte gerne die DGL der Kohlenstoffkreislaufmodelle und die EXP-Lösung dazu gesehen.
Ich habe einen einfachen Polynomfit verwendet. Den gibt es sogar in Excel.
“Was glaubst du ist damit gezeigt?”
Nichts.
Den Artefakten aus Eiskernen trau ich eh nicht.
Ihr macht es euch ziemlich einfach. Aus den Kohlenstoffkreislaufmodellen kommt eine EXP-Lösung raus also muss auch der Fit EXP sein. Da passt aber besser ein Polynomfit.
16. Mai 2008 um 5:47
@Mueller
“Ich hätte gerne die DGL der Kohlenstoffkreislaufmodelle und die EXP-Lösung dazu gesehen.”
Lies doch einfach.
“Weil viele Prozesse die am CO2 Anstieg beteiligt sind, einer Differentialgleichung erster Ordnung gehorchen, die nunmal eine exponentielle Loesung hat. Das heisst die Aenderung einer Groesze ist proportional zur Groesze selber. Das ist offensichtlich bei anthropogenen CO2 Fluessen so. Hat ein Dorf erstmal Strom, hat bald auch jeder einen Mixer und einen Flachbildschirm. Aehnliches gilt fuer weite Bereiche des Bevoelkerungswachstums. Dass solch ein exponentielles Wachstum nicht ewig so weiter geht, muss man eigentlich nur solchen Eseln wie dir erklaeren.”
Konkret koenntest du zB annehmen, dass jeder Mensch eine feste industrielle Menge CO2 produziert (stimmt nicht wirklich, die Lebensstandards verbessern sich), dass Verhaeltnis von Quellen zu Senken konstant ist (die Emissionen steigen jedes Jahr um ca 3% und die Konzentration um etwas zwischen 0.5-1%). Mit diesen einfachen Annahmen sind die CO2 Konzentrationen an die Weltbevoelkerung gekoppelt. Nimmt man dann an auf jede Frau kommt eine feste Geburtenrate, sagen wir von 3 (stimmt nicht wirklich, da bei steigenden Lebensstandards die Geburtenzahlen fallen - nichtsdestotrotz war das Bevoelkerungswachstum approximativ exponentiell), schon hat man ein exponentielles CO2 Wachstum. Wie ich gesagt habe, jedesmal wenn die Aenderung einer Groesze proportional zur Groesze ist, hat man exponentielles Wachstum.
dN/dt ~cN. Das ist Vor-Abiturwissen.
“Ich habe einen einfachen Polynomfit verwendet. Den gibt es sogar in Excel.”
Prima, dann kannst du ja auch die Formel hinschreiben, wie du es vorher auch gemacht hast.
“Den Artefakten aus Eiskernen trau ich eh nicht.”
Becksche Paranoia. Kenntnisfrei und dumm. Warum nichtmal professionelle Hilfe annehmen?
Fuer deinen Plot nimm gefaelligst die echten Eiskerndaten und nicht einen Fit durch die Daten. Sonst fittest du naemlich einen Fit zu einem Fit.
“Da passt aber besser ein Polynomfit.”
Wann hast du eigentlich mit der Mathematik aufgehoert? Und wie bist du trotzdem durchs Vordiplom gekommen? Exp ist ein eine Reihe von Potenzen. Fuer jeden endlichen Wertebereich der Exponentialfunktion MUSS es eine Polynomialdartstellung geben, die ihr aehnelt. Die Frage, die mich interessiert war nur, wieviele Terme du fuer deine Darstellung oben mitgenommen hast. Also was ist die Formel?
16. Mai 2008 um 9:47
“…nichtsdestotrotz war das Bevoelkerungswachstum approximativ exponentiell), schon hat man ein exponentielles CO2 Wachstum.”
Aha.
““Den Artefakten aus Eiskernen trau ich eh nicht.”
Becksche Paranoia. Kenntnisfrei und dumm.”
Genauer, den Absolutwerten aus den Artefakten trau ich nicht. Diffusion, Clathrat, …
“Fuer deinen Plot nimm gefaelligst die echten Eiskerndaten und nicht einen Fit durch die Daten.”
Ob ich die Glättung nehme, oder die Rohdaten, es ändert nichts am Kurvenverlauf der Artefakte. Die Mauna Loa Daten sind auch geglättet.
“Exp ist ein eine Reihe von Potenzen.”
Aha. Aber mit n = 0 bis Unendlich.
“Also was ist die Formel?”
Ein Polynomfit. :)
16. Mai 2008 um 10:44
@Mueller
ich denk, wir sind ziemlich durch. Deine Inkompetenz und Ignoranz ist wahrhaft vorbildlich fuer die Skeptikergemeinde.
Letzter Punkt noch. Anscheinend spielst du mit Excel und weisst nicht genau, was es macht. Du hast nur dann einen “besseren” Fit , wenn du die gleiche Anzahl von freien Parametern nimmst. Du hast genau 3 zu verteilen.
“Genauer, den Absolutwerten aus den Artefakten trau ich nicht. Diffusion, Clathrat, …”
Wie gesagt, kenntnisfrei und dumm. Das wurde alles schon 1000 Mal an verschiedensten Bohrstellen und unter unterschiedlichsten Bedingungen geprueft. “Ich habe Bedenke ..” klingt schwer nachdenklich, bedeutet aber nur “Das Ergebnis passt mir nicht, also leugne ich es, fertig.”