Klimadebatte maßlos übertrieben?

Die Meinung, dass der Klimawandel keine Katastrophe sei und die Debatte um ihn und die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen maßlos übertrieben sei, vertritt der Soziologie Professor Gerhard Schulze in einem Interview mit der “Frankenpost”. Im dem folgenden Beitrag möchte ich mir seine Argumente näher anschauen und herausfinden, ob seine Einwände berechtigt sind.
Auf die Frage, ob sich der Mensch überschätze, wenn er glaubt, dass er das Klima verändern könne, antwortet er:

Es gibt zumindest starke Zweifel an der menschlichen Verantwortung am Treibhauseffekt. Das vom Menschen produzierte CO2 macht nur etwa ein Prozent der weltweiten CO2-Emission aus, der Großteil entsteht beim Wachstum von Pflanzen. Angesichts dieser Zahlen erscheint es doch zumindest fraglich, ob wir Menschen da nicht unsere Einflussmöglichkeiten überschätzen.

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Kuriose Argumente von Klimaskeptikern

Hiermit begrüße ich IqRS sehr herzlich als ersten Co-Blogger bei “Globale Umweltpolitik”! Nils

Im Internet findet man bekanntlich allerhand Nützliches, aber auch viel Unsinn. In diesem Beitrag möchte ich zwei besonders skurrilen Argumenten von Klimaskeptikern nachgehen.

Der erste Fall führt uns auf die Seite des “Solarkritikers” Rainer Hoffmann [gekürzt]. Auf seiner Homepage findet man die Rubrik “CO2 Klimakritik” in der er den Klimaschwindel aufdecken möchte. In zwei Einträgen geht er der Frage nach, weshalb wir Klimaschutz betreiben sollen wo doch die Vulkane “bei weitem mehr Kohlendioxid und Aerosole ausstoßen, als der Mensch bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen”. Auf den ersten Blick scheint die Frage berechtigt zu sein. Doch hält sie auch einer genaueren Prüfung stand?
Zunächst einige Zahlen, um ein Verständins für die Größenordnungen zu bekommen. Derzeit (Stand: 2004) stößt der Mensch jährlich knapp 29 Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid aus, was in der Atmospähre einer Konzentration von 4 ppm entspricht. Die Kohlendioxid-Konzentration der Atmosphäre ist zwischen 1959 und 2004 von etwa 316 auf 377 ppm angestiegen. Der vorindustrielle Wert betrug etwa 280 ppm.

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Trrau nächt da Klämaforschong!

Was? Adolf jetzt bei “Globale Umweltpolitik”? Was ist denn hier schief gelaufen? … Ach so. Nur bei der FAZ abgeschrieben? Na dann. Aber von Anfang:

Am 31. August veröffentlichte Stefan Rahmstorf in der FAZ einen Artikel namens “Alles nur Klimahysterie?”. Darin kritisierte er die Publikationspraxis der Medien, die wissenschaftliche Nachrichten über den Klimawandel anscheinend allzu selten einer sorgfältigen Qualitätskontrolle unterziehen. Es finden sich zunehmend Beiträge in überregionalen Qualitätszeitungen, in denen ein erschreckendes Unwissen über das Klimasystem verbreitet wird. Rahmstorf fordert nicht mehr und nicht weniger, als dass Redaktionen nachprüfen, ob in ihren Zeitungen veröffentlichte Beiträge wenigstens annähernd fachlich korrekt sind. Vielleicht lässt sich Rahmstorfs Aussage am besten in einem Zitat von ihm zusammenfassen:

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